Argentinien – Österreich 2:0: Was die Niederlage für das ÖFB-Team bedeutet

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Ich gebe es ehrlich zu: Als ich mich am Montagabend vor den Fernseher gesetzt habe, war ein Teil von mir auf genau dieses Ergebnis gefasst. 0:2 gegen den amtierenden Weltmeister, gegen Lionel Messi, gegen eine Mannschaft, die seit Jahren kaum verliert. Und trotzdem nagt diese Niederlage. Nicht, weil sie unerwartet kam, sondern weil an diesem Abend im AT&T Stadium von Dallas tatsächlich mehr drin gewesen wäre. Genau das hat auch Teamchef Ralf Rangnick gespürt.

Österreichische Nationalspieler stehen nach dem Abpfiff enttäuscht auf dem Rasen, im Hintergrund jubelnde argentinische Fans
Enttäuschung beim ÖFB-Team nach dem 0:2 gegen Argentinien – und doch bleibt die Tür zum Sechzehntelfinale offen.

Das Spiel: Ein Rekord, der ausgerechnet gegen uns fiel

Das Endergebnis steht fest: Argentinien gewann mit 2:0. Der Mann des Abends war, wie sollte es anders sein, Lionel Messi. Sein Treffer in der 38. Minute war kein gewöhnliches Tor – es war das Tor, mit dem er zum alleinigen WM-Rekordtorschützen der Männer aufstieg und die langjährige Bestmarke von Miroslav Klose übertraf. Dass ausgerechnet das ÖFB-Team zur historischen Fußnote wurde, ist bitter und ehrenvoll zugleich.

Über den genauen weiteren Verlauf der Torschützen gibt es in den ersten Berichten noch widersprüchliche Angaben, weshalb ich hier bewusst vorsichtig bleibe. Was zählt, ist das Resultat: zwei Gegentore, kein eigener Treffer. Argentinien steht mit sechs Punkten und 5:0 Toren bereits fix in der K.-o.-Phase.

Rangnicks Urteil: "Da wäre mehr drin gewesen"

Nach dem Schlusspfiff fand Ralf Rangnick deutliche Worte. "Da wäre mehr drin gewesen", sagte der Teamchef – und genau dieser Satz beschreibt den Abend besser als jede Statistik. Österreich verteidigte über weite Strecken diszipliniert, presste mutig und ließ sich vom großen Namen des Gegners nicht einschüchtern. Es fehlte am Ende die Effizienz und ein Stück Spielglück.

Auch Michael Gregoritsch brachte die Stimmung in der Kabine auf den Punkt: dass die Niederlage wehtue. Diese Enttäuschung ist ein gutes Zeichen. Eine Mannschaft, die gegen den Weltmeister keine Angst hat und sich danach über eine Niederlage ärgert statt sich mit ihr abzufinden, hat den richtigen Anspruch.

Die Tabelle: Warum das Achtelfinale weiter lebt

Jetzt kommt der wichtige Teil für alle, die schon den Stecker ziehen wollten. Österreich liegt in der Gruppe J mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 3:3 auf Rang zwei – hinter Argentinien, aber vor Algerien und Jordanien, deren direktes Duell zum Zeitpunkt dieser Analyse noch nicht abschließend bestätigt war.

Im neuen WM-Format mit 48 Teams und 12 Gruppen kommen nicht nur die Gruppensieger und -zweiten weiter, sondern auch die acht besten Gruppendritten. Das heißt: Österreichs Schicksal liegt weiter in den eigenen Füßen. Das ÖFB-Team braucht im abschließenden Gruppenspiel ein gutes Ergebnis – und ist nicht auf Schützenhilfe angewiesen.

Der Blick nach vorne: Alles gegen Algerien

Das letzte Gruppenspiel gegen Algerien wird zum echten Finale um das Sechzehntelfinale. Die Anstoßzeit fällt für uns in Österreich wieder in die frühen Morgenstunden mitteleuropäischer Zeit – wer dabei sein will, sollte den Wecker stellen oder gleich durchmachen. Die ausführliche Vorschau mit allen Szenarien findest du in meiner Analyse zu Österreichs Achtelfinal-Chancen.

Eines ist klar: Diese Mannschaft hat gegen den Weltmeister bewiesen, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann. Gegen Algerien zählt nur noch das Ergebnis – und ich traue diesem Kader den entscheidenden Schritt zu.

  • Österreich verliert 0:2 gegen Argentinien – Messi wird mit seinem Tor in der 38. Minute zum WM-Rekordtorschützen.
  • Trotz der Niederlage bleibt das ÖFB-Team mit drei Punkten auf Rang zwei der Gruppe J.
  • Im 48er-Format kommen auch die acht besten Gruppendritten weiter – Österreich hat das Achtelfinale selbst in der Hand.
  • Das abschließende Spiel gegen Algerien wird zum direkten Endspiel um den Aufstieg.

Mein Wett-Blick für ÖFB-Fans

Für alle, die das Turnier mit einem kleinen Einsatz spannender machen wollen: Die Quote auf den österreichischen Achtelfinaleinzug bleibt nach der Niederlage interessant, weil viele Buchmacher Österreich nun leicht abschreiben. Die aktuellen WM-Quoten im Vergleich zeigen, wo es Value gibt. Wer einsteigen möchte, findet bei Anbietern aus dem österreichischen Markt wie Boomerang Bet.com, BetiBet oder BillyBets passende Märkte – Einsätze in Euro, und immer mit kühlem Kopf statt aus Frust über das verlorene Spiel.

Quotenstand: 22. Juni 2026, mediengestützte Angaben. Glücksspiel kann süchtig machen – nur mit Verstand und im legalen Rahmen wetten.