Achtelfinale-Nacht: Marokko demontiert Kanada, Frankreich müht sich weiter

Updated Juli 2026
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Für uns in Österreich ist das Turnier sportlich zwar gelaufen, seit das ÖFB-Team im Sechzehntelfinale an Spanien gescheitert ist. Aber ehrlich: Nächtelang wachbleiben tue ich trotzdem noch. In der Nacht auf Sonntag hat das Achtelfinale zwei weitere Viertelfinalisten geliefert – und der eine davon hat einen der Gastgeber aus dem eigenen Turnier gekegelt. Hier ist mein nüchterner Rückblick auf eine Nacht, die vor allem ein Land schmerzt: Kanada.

Marokkanische Fans feiern auf der Tribüne eines amerikanischen Stadions ausgelassen den Achtelfinalsieg
Zweites Viertelfinale in Folge: Marokko ist bei dieser WM längst kein Geheimtipp mehr.

Marokko demontiert den Co-Gastgeber

Es war das Ergebnis der Nacht: Marokko hat Kanada mit 3:0 aus dem Weg geräumt und damit einen der drei WM-Gastgeber nach Hause geschickt. Azzedine Ounahi schnürte einen Doppelpack (50. und 82. Minute), Soufiane Rahimi setzte in der 90.+8 den Schlusspunkt. Ein verdienter, am Ende auch in der Höhe klarer Sieg.

Für Marokko ist es bereits das zweite Viertelfinale in Serie – nach dem Halbfinal-Coup von 2022 ist das keine Eintagsfliege mehr, sondern eine Mannschaft, die auf diesem Niveau angekommen ist. Unter dem im März installierten Trainer Mohamed Ouahbi, der Walid Regragui beerbte, spielt das Team mutig und effizient zugleich. Für Kanada dagegen endet das Heimturnier bitter im Achtelfinale – der Traum vom großen Sommermärchen im eigenen Land ist geplatzt.

Frankreich müht sich gegen Paraguay

Weniger spektakulär, aber genauso erfolgreich: Frankreich steht nach einem 1:0 gegen ein defensiv eingestelltes Paraguay im Viertelfinale – dem vierten in Folge. Das goldene Tor erzielte Kylian Mbappé per Handelfmeter kurz nach der Stunde (69. Minute, nach VAR-Eingriff). Es war ein zäher Abend bei rund 38 Grad in Philadelphia, gegen einen tief stehenden Gegner, der Frankreich das Leben schwer machte.

Trainer Didier Deschamps brachte es hinterher trocken auf den Punkt: „We have attacking quality, but any team will find things complicated against such a low block." (Wir haben Offensivqualität, aber gegen so einen tiefen Block tut sich jede Mannschaft schwer.) Für Mbappé hatte der Elfmeter noch eine ganz besondere Note – doch dazu gleich mehr.

Warum dieser Elfmeter Geschichte schrieb

Mbappés Tor war nicht irgendeines: Es war sein 19. WM-Treffer und brachte ihn bis auf einen Treffer an den ewigen Rekord von Lionel Messi (20 Tore) heran. Genau dieser Rekord ist für uns in Österreich ein wunder Punkt – Messi hatte seine Bestmarke in der Gruppenphase unter anderem gegen das ÖFB-Team weiter ausgebaut. Jetzt kommt mit Mbappé der nächste Jäger. Das komplette Duell der beiden habe ich mir im Torschützenkönig-Rennen der WM 2026 genauer angesehen.

  • Marokko schlägt Co-Gastgeber Kanada 3:0 (Ounahi 2, Rahimi) und steht im zweiten Viertelfinale in Folge.
  • Frankreich müht sich zum 1:0 gegen Paraguay – Mbappé trifft per Elfmeter zum vierten französischen Viertelfinale in Serie.
  • Mbappés 19. WM-Tor bringt ihn bis auf einen Treffer an Messis ewigen Rekord (20) heran.
  • Im Viertelfinale kommt es am 9. Juli in Foxborough zum Kracher Marokko gegen Frankreich.

Das Viertelfinale steht: Marokko gegen Frankreich

Weil beide Teams in der Nacht gewonnen haben, ist das erste Viertelfinale bereits fix: Marokko trifft am 9. Juli in Foxborough auf Frankreich. Das ist ein echtes Brett – der Turnierfavorit, dessen Siegquote nach dem Weiterkommen auf rund 2,70 gefallen ist, gegen die Mannschaft, die 2022 schon einmal weit kam und deren Außenseiterquote auf den Titel zuletzt von rund 34,0 auf 26,0 bis 31,0 gesunken ist. Ein Wiedersehen mit Brisanz, denn die beiden Fußballkulturen sind eng verbunden.

Für die anderen Viertelfinal-Plätze läuft das Achtelfinale noch bis zum 7. Juli. Wer am Ende gegen wen spielt, halte ich in unserer Prognose zum Weltmeister und im Quotenvergleich laufend nach.

Aus österreichischer Sicht

Ohne ÖFB-Team schaut man plötzlich anders auf so ein Turnier – neutraler, aber nicht weniger gebannt. Marokkos Weg finde ich als Fan des Fußballs großartig, und ein Frankreich, das sich auch an schwierigen Abenden durchbeißt, ist eben Turniermannschaft pur. Heute Nacht geht es weiter mit Brasilien gegen Norwegen und Mexiko gegen England – meine Einschätzung dazu gibt es in den WM-Wett-Tipps für den 5. Juli.

Wer den Turnierverlauf mit einem kleinen Einsatz begleiten will, findet passende Märkte bei österreichischen Anbietern wie Boomerang Bet.com, BetiBet oder MrPacho – Einsätze in Euro und bitte immer mit kühlem Kopf.

Quotenstand: 5. Juli 2026, mediengestützte Angaben. Glücksspiel kann süchtig machen – nur mit Verstand und im legalen Rahmen wetten.